Im Rausch der Bewegung starre ich ins grelle
Weiß des Mondes. Der Glanz seines Lichtes spiegelt
sich facettenlos in meinen Tränen, lässt sie
schimmern wie ein Meer am Ende vom letzten Tag.
Ich atme die frische Luft der kleinen Lichtung
auf der ich mich befinde und meine Lippen formen
lautlos meine Gefühle. Überwältigt vom Ausmaß
des Himmels sinke ich zu Boden. Vor meinen Augen
sehe ich ihr Bild. Tanzend, schreiend, weinend.
Wie ein flammendes Inferno rasen Gefühle unbeschreiblichen
Ausmaßes auf mich zu. Sie nehmen mich ein,
verleiten mich zum Träumen. Bin ich es wert auf solch
traumhafte weise verzaubert zu werden? Ich weiß
es nicht, ich genieße es nur. Stetig pulsiert
mein Herz schneller, scheint zu zerplatzen. Was
hat sie mir getan und was ich Ihr? Ihr Blick
schlägt mich nieder und scheinbar grundlos
beginne ich zu fallen. Doch sie wird mich auffangen.
Ich weiß es. Ich habe die gläserne Wand
zwischen uns zerschlagen und bin einen Schritt auf sie
zugegangen. Unwirklich verschwommen hob sie die
Hand und Griff nach der meinen. Fest ihr ausgeübter
Druck. Lass mich nicht los, lass mich nicht
fallen. In meinen Armen zerfällt sie zu Staub und
der Boden unter mir schwindet ein weiteres mal.
Wie verzaubert ich falle als würde ich in einen
tiefen, klaren See springen. Am Grunde, so weiß
ich, wird sie sein. Wartend, denn viel länger
schon als ich sie fällt. Sonnenstrahlen
erhellen ihr Antlitz in der Ferne und bald schon
werden wir gemeinsam hinaufschwimmen. Hinauf
zum Licht. Unzerbrechlich wird der Zauber sein,
und so werden wir ewig lieben, auf das niemand
mich weckt.
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